| Da wir immer wieder auf Helles angesprochen werden, haben wir dem Druck nachgegeben. Mit **Schötter Nachguss** präsentieren wir ein Helles mit "Geschmack". Außer nach feinen Malzen schmeckt unser Helles auch deutlich nach Hopfen. Mit Hallertauer Hüll Melon haben wir einen sehr milden aber wohlschmeckenden Aromahopfen entdeckt der auch dem Malz seinen Freiraum lässt. Es duftet und schmeckt dezent nach Honigmelone. Alles in allem haben wir ein Bier mit Charakter gebraut, ohne den Stil "Helles" zu verraten. | Da wir immer wieder auf Helles angesprochen werden, haben wir dem Druck nachgegeben. Mit **Schötter Nachguss** präsentieren wir ein Helles mit "Geschmack". Außer nach feinen Malzen schmeckt unser Helles auch deutlich nach Hopfen. Mit Hallertauer Hüll Melon haben wir einen sehr milden aber wohlschmeckenden Aromahopfen entdeckt der auch dem Malz seinen Freiraum lässt. Es duftet und schmeckt dezent nach Honigmelone. Alles in allem haben wir ein Bier mit Charakter gebraut, ohne den Stil "Helles" zu verraten. |
| Der Name "Schötter Nachguss" ist ein kleiner ironischer Seitenhieb auf die nicht selten verwässerten Vertreter dieses Bierstils. Als "Nachguss" wird beim Brauen das Wasser bezeichnet was beim Läutern verwendet wird um den nach dem Ablauf der "Vorderwürze" den letzten Zucker aus dem Malz zu waschen. Es gibt Geschichten aus dem Mittelalter in denen es heißt, dass aus der Würze eines Brautags 3 verschiedene Biere gebraut wurden. Beim Läutern, dem trennen von vermaischtem Malz (Treber) und dem flüssigen Teil, der Würze, läuft zunächst sehr zuckerhaltige Würze ab (Vorderwürze), nach einer Weile wird auf den Treber Nachgusswasser gegeben, die Ablaufende Würze wird immer dünner, hat also immer weniger Zucker bis fast keinen Zucker mehr. Die Würze wurde in 3 Fraktionen aufgeteilt stark, mittel und schwach. Aus der ersten wurde dann ein Starkbier gebraut, was meist den Mönchen einer Klosterbrauerei vorbehalten war. Aus dem zweiten Teil wurde ein Schankbier für die Gaststätten, und aus Fraktion drei ein Dünnbier mit meist nur 1 bis 2% Alkohol gebraut. Letzteres wurde in den Städten des Mittelalters anstelle von Wasser getrunken. Selbst Kinder bekamen es. Im Unterschied zum meist stark verkeimten Wasser der Flüsse war das Dünbier wegen des Alkohols weitgehend keimfrei, also weit weniger gesundheitsschädlich als das Wasser. Die Geschichten dürften weitgehend der Wahrheit entsprechen, ob das Starkbier allerdings tatsächlich den Mönchen vorbehalten blieb ist nicht gesichert. | Der Name "Schötter Nachguss" ist ein kleiner ironischer Seitenhieb auf die nicht selten verwässerten Vertreter dieses Bierstils. Als "Nachguss" wird beim Brauen das Wasser bezeichnet was beim Läutern verwendet wird um den nach dem Ablauf der "Vorderwürze" den letzten Zucker aus dem Malz zu waschen. Es gibt Geschichten aus dem Mittelalter in denen es heißt, dass aus der Würze eines Brautags 3 verschiedene Biere gebraut wurden. Beim Läutern, dem trennen von vermaischtem Malz (Treber) und dem flüssigen Teil, der Würze, läuft zunächst sehr zuckerhaltige Würze ab (Vorderwürze), nach einer Weile wird auf den Treber Nachgusswasser gegeben, die Ablaufende Würze wird immer dünner, hat also immer weniger Zucker bis fast keinen Zucker mehr. Die Würze wurde in 3 Fraktionen aufgeteilt stark, mittel und schwach. Aus der ersten wurde dann ein Starkbier gebraut, was meist den Mönchen einer Klosterbrauerei vorbehalten war. Aus dem zweiten Teil wurde ein Schankbier für die Gaststätten, und aus Fraktion drei ein Dünnbier mit meist nur 1 bis 2% Alkohol gebraut. Letzteres wurde in den Städten des Mittelalters anstelle von Wasser getrunken. Selbst Kinder bekamen es. Im Unterschied zum meist stark verkeimten Wasser der Flüsse war das Dünnbier wegen des Alkohols weitgehend keimfrei, also weit weniger gesundheitsschädlich als das Wasser. Die Geschichten dürften weitgehend der Wahrheit entsprechen, ob das Starkbier allerdings tatsächlich den Mönchen vorbehalten blieb ist nicht gesichert. |