public:biere

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public:biere [2026/04/11 08:55] – [Ex un Hopp] adminpublic:biere [2026/04/22 12:01] (aktuell) – [Wie brauen wir?] admin
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 Grob eingeteilt geht die obergärige Brausaison etwa von **April bis einschließlich September** und die untergärige dann eben von **Oktober bis einschließlich März**. Ein Bier benötigt vom Brautag bis zum Ausschank ca. 4 bis 8 Wochen um zu gären und zu reifen, die untergärigen eher in Richtung 6 - 8 Wochen, die obergärigen sind schneller fertig. Entsprechend lässt sich abschätzen von wann bis wann wir welche Biere im Ausschank haben. Grob eingeteilt geht die obergärige Brausaison etwa von **April bis einschließlich September** und die untergärige dann eben von **Oktober bis einschließlich März**. Ein Bier benötigt vom Brautag bis zum Ausschank ca. 4 bis 8 Wochen um zu gären und zu reifen, die untergärigen eher in Richtung 6 - 8 Wochen, die obergärigen sind schneller fertig. Entsprechend lässt sich abschätzen von wann bis wann wir welche Biere im Ausschank haben.
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 +Warum wir brauen wie wir brauen und wie die "Großen" brauen (die ganze traurige Wahrheit) zeigt dieses **[[https://www.youtube.com/watch?v=z4mhuxXHD2M|Video]]**.
 ===== Musikempfehlungen beim Brauen? ===== ===== Musikempfehlungen beim Brauen? =====
  
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 **Hefe:** Lalbrew Diamond Lager **Hefe:** Lalbrew Diamond Lager
  
-Wir wollten im Grunde nie ein "Helles" brauen. Wir, insbesondere ich (Stefan) finden, dass das Helle vor allem die Taschen der großen Brauereien füllt. Das liegt daran, dass dem Biertrinker beim Hellen die kostbarste Bierzutat der Hopfen weitgehend vorgehalten wird. Das Helle ist durchweg nur sehr schwach gehopft. Dem kann entgegen gehalten werden, dass es beim Hellen ja auch hauptsächlich um die feinen Malzaromen geht. Zugegeben, da ist etwas dran. Probiert man sich allerdings durch das meist weitläufige Sortiment an Hellen bei den hiesigen Getränkehändlern offenbaren sich manche der Biere geschmacklich als leicht malzige Mineralwässer. Es gibt allerdings auch durchaus gut schmeckende Vertreter dieses Bierstils.+Wir wollten im Grunde nie ein "Helles" brauen. Wir, insbesondere ich (Stefan) finden, dass das Helle vor allem die Taschen der großen Brauereien füllt. Das liegt daran, dass dem Biertrinker beim Hellen die kostbarste Bierzutat -- der Hopfen -- weitgehend vorenthalten wird. Das Helle ist durchweg nur sehr schwach gehopft. Dem kann entgegen gehalten werden, dass es beim Hellen ja auch hauptsächlich um die feinen Malzaromen geht. Zugegeben, da ist etwas dran. Probiert man sich allerdings durch das meist weitläufige Sortiment an Hellen bei den hiesigen Getränkehändlern offenbaren sich manche der Biere geschmacklich als leicht malzige Mineralwässer. Es gibt allerdings auch durchaus gut schmeckende Vertreter dieses Bierstils
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 +Da wir immer wieder auf Helles angesprochen werden, haben wir dem Druck nachgegeben. Mit **Schötter Nachguss** präsentieren wir ein Helles mit "Geschmack". Außer nach feinen Malzen schmeckt unser Helles auch deutlich nach Hopfen. Mit Hallertauer Hüll Melon haben wir einen sehr milden aber wohlschmeckenden Aromahopfen entdeckt der auch dem Malz seinen Freiraum lässt. Es duftet und schmeckt dezent nach Honigmelone. Alles in allem haben wir ein Bier mit Charakter gebraut, ohne den Stil "Helles" zu verraten.
  
-Da wir immer wieder auf Helles angesprochen werden, haben wir dem Druck nachgegeben. Mit Schötter Nachguss präsentieren wir ein Helles mit "Geschmack". Außer dem Malz schmeckt unser Helles auch deutlich nach HopfenMit Hallertauer Hüll Melon haben wir einen sehr milden aber wohlschmeckenden Aromahopfen entdeckt der auch dem Malz seinen Freiraum lässtAlles in allem haben wir ein Bier mit Charakter gebraut, ohne den Stil "Helles" zu verraten.+Der Name "Schötter Nachguss" ist ein kleiner ironischer Seitenhieb auf die nicht selten verwässerten Vertreter dieses Bierstils. Als "Nachgusswird beim Brauen das Wasser bezeichnet was beim Läutern verwendet wird um den nach dem Ablauf der "Vorderwürze" den letzten Zucker aus dem Malz zu waschenEs gibt Geschichten aus dem Mittelalter in denen es heißt, dass aus der Würze eines Brautags 3 verschiedene Biere gebraut wurden. Beim Läutern, dem trennen von vermaischtem Malz (Treber) und dem flüssigen Teil, der Würze, läuft zunächst sehr zuckerhaltige Würze ab (Vorderwürze), nach einer Weile wird auf den Treber Nachgusswasser gegeben, die Ablaufende Würze wird immer dünner, hat also immer weniger Zucker bis fast keinen Zucker mehrDie Würze wurde in 3 Fraktionen aufgeteilt stark, mittel und schwach. Aus der ersten wurde dann ein Starkbier gebraut, was meist den Mönchen einer Klosterbrauerei vorbehalten war. Aus dem zweiten Teil wurde ein Schankbier für die Gaststätten, und aus Fraktion drei ein Dünnbier mit meist nur 1 bis 2% Alkohol gebraut. Letzteres wurde in den Städten des Mittelalters anstelle von Wasser getrunken. Selbst Kinder bekamen es. Im Unterschied zum meist stark verkeimten Wasser der Flüsse war das Dünnbier wegen des Alkohols weitgehend keimfrei, also weit weniger gesundheitsschädlich als das Wasser. Die Geschichten dürften weitgehend der Wahrheit entsprechenob das Starkbier allerdings tatsächlich den Mönchen vorbehalten blieb ist nicht gesichert.
 ===== Die Obergärigen - Gibt es vornehmlich im Sommer ===== ===== Die Obergärigen - Gibt es vornehmlich im Sommer =====
  
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